Einordnen und sicher kommunizieren
Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Direkt anwendbar im Hebammenalltag.
Termine: 09.11. | 18.11. | 08.12.2026 — jeweils 09:00–12:15 Uhr
Live via Zoom | 4 Unterrichtseinheiten | 109 € | max. 20 Teilnehmende pro Termin
Das Fortbildungskonzept wurde von der Region Hannover geprüft und ist in Niedersachsen im Rahmen der Fortbildungspflicht für Hebammen nach dem NHebG anerkannt. Zusätzlich ist die Fortbildung auch in Nordrhein-Westfalen zertifiziert.
Schwangere und junge Mütter beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, welche Materialien und Produkte für sie und ihr Baby geeignet sind und wo möglicherweise relevante Schadstoffexpositionen entstehen.
Ist die Plastikflasche unbedenklich? Welcher Schnuller ist die bessere Wahl? Worauf sollte bei Cremes, Pflegeprodukten, Textilien oder der Ausstattung des Kinderzimmers geachtet werden?
Solche Fragen begegnen Hebammen zunehmend im Kontakt mit Schwangeren und jungen Familien.
Gleichzeitig kursiert gerade zu Schadstoffen eine große Menge unterschiedlicher Informationen. Für Hebammen wird es dadurch schwieriger, wissenschaftlich relevante Expositionen von weniger relevanten Risiken zu unterscheiden und konkrete, verhältnismäßige Empfehlungen zu geben.
Diese Fortbildung schafft dafür eine wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig alltagstaugliche Grundlage.
Vulnerabilitäts- und Entwicklungsfenster, Expositionswege, Dosis und Zeitpunkt, Plazentatransfer und Stillzeit sowie die Abgrenzung von Gefährdung, Exposition und Risiko.
Bisphenole, Phthalate und weitere Weichmacher, PFAS, ausgewählte Pestizide und Innenraumschadstoffe sowie typische Quellen und Aufnahmewege.
Viele Schwangere wissen heute, dass bestimmte Lebensmittel wie Rohmilchprodukte, rohes Fleisch oder Rohwurst gemieden werden sollten. Prävention im persönlichen Lebensumfeld hört dort jedoch nicht auf — ein strukturierter Blick auf Ernährung und Küche, Lebensmittelkontaktmaterialien, Körperpflege, Reinigung und Wohnen.
Einordnung vermeidbarer Alltagsbelastungen bei gleichzeitig uneingeschränktem Vorrang von Versorgungssicherheit, medizinisch notwendigen Maßnahmen, Hygiene und Infektionsprävention.
Babypflege, Raumluft, Haushaltsprodukte, Textilien, Ausstattung, Renovierungsbelastungen und Besonderheiten der Stillzeit.
Praxisnahes Fallbeispiel, Priorisierung relevanter Expositionsquellen und Entwicklung verhältnismäßiger Empfehlungen. Sachliche, ressourcenorientierte Kommunikation und Erkennen professioneller Beratungsgrenzen.
Jetzt unverbindlich für die Fortbildungstermine 2027 vormerken. Sobald die neuen Termine feststehen, informieren wir dich per E-Mail — noch bevor sie regulär veröffentlicht werden.
Biologin & Geschäftsführerin der VieMea GmbH
Langjährige Tätigkeit im Bereich Medical Affairs mit Schwerpunkt Onkologie sowie Erfahrung in der Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Fortbildungen für Ärzt:innen und Pflegefachpersonen.
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Drei Termine zur Wahl | 09:00–12:15 Uhr | 109 €